Aufsteigende Feuchtigkeit
Schaden
*KRICHEX* Verarbeitung
Bohren der Bohrlöcher
Ergebnis der durchgeführten Mauertrockenlegung
Das Einschlagen von Blechen
Entfernen desPutzes
Trockenlegen
Durchschneideverfahren
Sperrputze
Horizontalsperren

Diese Animation erklärt Ihnen, wie KRICHEX funktioniert.
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Sie sehen eine Zusammenfassung unseres Produktvideos. Das gesamte Video können sie bei uns bestellen.

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  1. Elektroosmotische Systeme
    a)aktive
    b)passive
  2. Mechanische Systeme
    a)Stahlbleche einschlagen
    b)Mauer durchtrennen und Isolierfolien etc. einlegen
  3. Chemische Systeme
    a)wassergelöste Verkieselung
    b)dauerelastische Harze (z.B. *KRICHEX*)

Bei der aktiven Variante der Elektroosmose wird versucht, durch anlegen einer äußeren Spannung die Bewegung des Wassers im Mauerwerk zu stoppen bzw. umzukehren. Dazu werden Elektroden im Mauerwerk verankert, die von einer Stromquelle versorgt werden.

Bei der passiven Elektroosmose wird versucht, ein dem Feld im Mauerwerk entgegegengerichtetes galvanisches Element aufzubauen, um damit der unerwünschten elektrophysikalischen Unterstützung das Wassertransportes entgegenzuwirken. Hierzu müssen als Anode und Kathode verschiedene Materialien eingesetzt werden, die ihrer Stellung in der elektroosmotischen Spannungsreihe entsprechend unterschiedliche Normalpotentiale besitzen. Die daraus entstehende Spannung soll auf die Fließrichtung des Wassers im Mauerwerk einwirken.
Alle im Mauerwerk befindlicher Metalle, wie Dübel, Befestigungen für Dachrinnen, Blitzableiter, Rohre usw. sind vor Einbau zu entfernen oder dementsprechend zu isolieren.
(Vorsicht bei Cu-Elektroden und bei vorhanden sein von Zink oder verzinkten Rohren und Blechen – entsteht die "Elektrolyse" = Abwandern der Zinkteile zur CU-Elektrode, Folge: löchrige Rohre bzw. Bleche).
Die elektroosmotischen (aktive und passive) Systeme sind theoretisch
funktionsfähig, jedoch hat sich in der Praxis gezeigt, daß sie sehr
störanfällig sind und daher eine geringere Erfolgsquote aufweisen.

Zu den mechanischen Systemen ist zu sagen, daß sie bedingt einsatzfähig (nur im Ziegelmauerwerk) sind und von der Isolationshöhe her nur über dem Erd- oder Fußbodenniveau eingesetzt werden können. Diese Systeme sind auch sehr arbeitsaufwendig, haben großen Schmutzanfall, ein großes Risiko von Statikschäden (Setzungsrissen),und daher besteht große Gefahr der neuerlichen Beschädigung der Isolationsschicht. Des Weiteren können evtl. vorhandene Rohrleitungen (Steigrohre) und Bewehrungseisen zerstört werden bzw. müssen ausgelassen werden und es ist keine durchgehende Isolierung möglich !Sie sind aber, bei ordnungsgemäßer Verarbeitung, wirksame und funktionstüchtige Systeme.

Die Systeme mit dem geringsten Arbeitsaufwand (rasche Verarbeitung ohne statische Probleme) sind die Chemischen.

Hier ist die Verkieselung (Wasserglaslösungen) seit über 30 Jahren bekannt. Jedoch tritt hier bei fortschreitender Austrocknung eine Verhärtung des Isoliermaterials ein, es bildet sich durch weitere Wasserabgabe und die im Regen und Grundwasser vorhandenen Chloride, Nitrate und Sulfate das pulverförmige Siliziumdioxid (ist hygroskopisch, d.h. zieht wieder Wasser an) und ist dann nicht mehr als Horizontalesperre wirksam. Daher kann von Wasserglaslösungen (Verkieselung) keine dauerhafte Trockenlegung erwartet werden (Lösung auf Zeit).
Anwendung von Verkieselung nur im gering feuchten Mauerwerk möglich!!